- Endless Dark -

  Subway to Sally  




Saarbrücken, Garage

Setlist
Meine Seele brennt
Puppenspieler
Unsterblich
Unentdecktes Land
Erdbeermund
Böses Erwachen
Die Trommel
Böses Erwachen
Abrakadabra
Tanz auf dem Vulkan
Falscher Heiland
Kleid aus Rosen
Ohne Liebe
Sieben
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Auf Kiel
Canticum Satanae
Julia und die Räuber
Seemannslied

Wer hätte gedacht dass Dorina und ich das Saarland so bald wieder sehen würden? Knapp ein Jahr nach dem Gig von Metalqueen Doro taten sich die Mannen und das Mädel von Subway to Sally daran, in der Saarländer Hauptstadt aufzuspielen. Und wieder einmal war es der faire Ticketpreis von knapp 24 Euro, die tolle Atmosphäre in der Garage und natürlich die Livequalitäten der Potsdamer, die uns die nicht gerade kleine Anfahrtsstrecke antreten ließ. Trotz leichter Verspätung konnten wir mühelos einen Platz in den vorderen Reihen ergattern. Bevor die Subs auftraten, gabs dann noch als Support End of Green. So ganz warm konnte ich mit dem Gothic / Power Metal Gewächs, der vom gesangstechnischen ein wenig an die Sisters of Mercy oder 69 Eyes erinnert, allerdings nicht. Das übige Pblikum spendete auch vornehmlich Höflichkeitsapplaus.

Das änderte sich allerdings als Subway to Sally nach kurzer Umbaupause die Bühne betraten. Hochagil und von feurigem Inferno begleitet wurde das Set mit "Meine Seele brennt" eröffnet und brachte auch gleich das Publikum zum brennen. Textsicher begleitete das Publikum die Band auch beim nahfolgenden "Puppenspieler". Es folgten "Unsterblich" und "Unentdecktes Land", ehe es zum ersten Male an diesem Abend etwas ruhiger wurde. Gefühlvoll interpretierte Eric Fish nur von Akkustikgitarren und Frau Schmidt an der Fidel begleitet "Erdbeermund". Das Publikum stieg mit ein, Paare kuschelten anneinander - Gänsehaut pur. Rabiat wurde dann in eine andere Richtung geschwenkt: "Die Trommel", an denen Bodenski und Hampf an den Pauken unterstützten, brachte die Garage zum Tanzen. Mit "Böses Erwachen" und "" wurde, die von Eric sogenannte, "Trilogie des Todes" abgeschlossen.

Eigentlich war die Laune schon auf dem Höhepunkt, aber jetzt packten Subway to Sally die großen Hits der Vergangenheit aus: "Falscher Heiland", "Kleid aus Rosen", "Ohne Liebe" und "Sieben" fachte das Feuer der Begeisterung wie Reisig an, ehe die Subs zum ersten Male die Bühne verließen. Doch natürlich wurde die Band nicht ohne weiteres verabschiedet und kam für eine ordentliche Zugabenrunde zurück. Mit "Auf Kiel" gab es den kommerziellen Höhepunkt der Bandgeschichte, ehe "Sag dem Teufel" noch einmal für Hüpfalarm sorgte. Dann war es allerdings Zeit für einen Kulthit: Blut, Blut. Räuber saufen Blut... nicht der Subs bestes Stück, aber "Julia und die Räuber" ist so etwas wie "Mexiko" für die Onkelz oder "Smoke on the water" für Deep Purple: Es macht einfach Laune. Gefühlvoll und atmosphärisch beschlossen die Subs den Abend mit dem "Seemannslied".

Fazit: Volle Punktzahl erhielt die Band in Saarlands' Herzen. Egal ob die Songs des aktuellen Opus "Bastard" oder Hits der Vergangenheit gespielt wurde - die Band verstand es ihr Publikum nicht nur durch starke Songs, sondern durch eine energiegeladene Liveshow und symphatische Interaktion mit dem Publikum zu begeistern. Im übrigen sei allen Saarländern, aber auch etwas weiter entfernt Wohnenden die Saarbrückener Garage empfohlen. Guter Sound, tolle Atmosphäre, guter Bühnenblick: Ein Konzert dort macht einfach Spaß. Daher wird es auch für uns nicht der letzte Besuch dort gewesen sein.



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