- Endless Dark -

  In Extremo  


Setlist
Sieben Köche
Frei zu sein
Liam
Hiahali Tempore
Nymphenzeit
Sängerkrieg
Spielmannsfluch
Mein Sehnen
Vollmond
Ave Maria
Ai vis a lo lop
Flaschenpost
Esta la noche
Aufs Leben
- Solo
Küss mich
Wind

Vorbands sind immer so ne' Sache. Entweder sie sind gut (selten), sie sind schlecht (öfters) oder sie quälen einen wahrhaft. End of Green sagte Dorina und mir musikalsich überhaupt nicht zu. Das hätte man noch akzeptieren können. Allerdings war der Sound dermaßen blechern und übersteuert, das die Dreiviertelstunde uns wie ein Vorgeschmack auf die Hölle vorkam. Von daher: Alle Daumen runter.

In Extremo können es natürlich besser. Unter dem animierten Banner des "Sängerkrieg" Covers kommt die Band auf die Bühne und lässt erstmal Feuerwerk und Raketen durch die Hallen fliegen. Sänger Micha hat zwar mit einer Erkältung zu kämpfen - wofür er sich auch entschuldigt - macht seine Sache aber dennoch erstaunlich gut. Mal abgesehen davon hat der Frontmann der Band auch ein schier grenzenloses Charisma und weiß auch dadurch das Publikum bestens zu unterhalten.

Ansonsten macht die Band alles richtig. Der Sound ist erste Sahne, die Band spielfreudig und die Setlist gut durchgemischt. Es gibt neue Kracher der Marke "Sieben Köche", "Frei zu sein" und "Flaschenpost" gemischt mit Evergreens wie "Vollmond", "Wind" und "Küss mich". Mit "Nymphenzeit" und "Hiahali Tempore" haben sich dann auch zwei Perlen eingeschlichen, die man nicht immer vor den Latz geknallt kriegt.

Fazit: Auch wenn es bereits das vierte Konzert ist, das ich von der Band sehe, so macht es immer wieder aufs Neue Spaß. Bis zum nächsten Mal.



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